Entschlackung

Gesundes Fasten:

Weniger ist mehr!

Ganz schön arm, so ein Darm! Dauerstress, Umwelteinflüsse und eine Ernährung, die zwar rasch satt macht, aber leider nicht wirklich gesund ist. Die Folge: Unser Körper streikt.
Dagegen haben wir was. Und zwar zwei – eigentlich ganz einfache – Maßnahmen, die heute wichtiger sind denn je:

Fasten und Entschlacken!

Der Begriff Schlacken stammt ursprünglich aus der Industrie, genauer gesagt aus der Metallproduktion. Es handelt sich dabei um ein Nebenprodukt, das bei der Stahlerzeugung entsteht und ähnelt in der Beschaffenheit vulkanischem Gestein wie Basalt oder Granit.

Im Gesundheitsbereich stellt der Begriff eine Art Metapher dar, die veranschaulichen soll, dass auch bei einem gut funktionierenden Stoffwechsel Nebenprodukte anfallen, die entsorgt werden wollen. Entsprechend brauchen die körpereigenen Entgiftungsorgane Leber, Niere und Darm ein wenig Unterstützung, um den Abbau und die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten voranzutreiben.

Obschon der Begriff „Schlacken“ in der Schulmedizin nicht gebräuchlich ist, so hat das „Entschlacken“ schon viele Patienten dazu bewegt, den eigenen Lebensstil zu verändern. Zudem belegen zahlreiche klinische Studien, dass eine Fastentherapie die Regelsysteme im Körper positiv beeinflusst (Blutdrucksenkung, Verbesserung des Fett- und Zuckerstoffwechsels, Schmerzreduktion bei entzündlichen Erkrankungen durch die anti-entzündliche bzw. immunsuppressive Wirkung etc.).

Der Sinn einer Fasten- bzw. Entschlackungskur ist es, dem Verdauungsorgan über einen bestimmten Zeitraum etwas Gutes zu tun, indem auf saure und andere ungesunde Lebensmittel verzichtet, und das Bewusstsein für das eigene Essverhalten geschärft wird.

WIRKUNG DES FASTENS:

  • Schont den Verdauungsapparat, wodurch er sich erholen kann
  • Bekämpft die Darmträgheit
  • Entgiftet den Organismus und säubert ihn von Stoffwechselrückständen
  • Entsäuert den Körper
  • Mobilisiert die Heilungskräfte
  • Beseitigt krankhafte Prozesse
  • Mentale Selbstreflexion

 

Wenn Sie sich mit dem Thema intensiver auseinandersetzen wollen, haben wir zwei wissenschaftliche Quellen für Sie:

Entsäuerung aus Sicht der Wissenschaft https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/koerper/koerperfunktionen/uebersaeuerung-wissenschaftlich
Darmreinigung aus Sicht der Wissenschaft https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/naturheilkunde/darmreinigung-uebersicht/darmreinigung-wissenschaftlich

Grundsätzlich sollten Sie das ganze Jahr auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten. Wenn Sie Ihren Körper während einer Entschlackungskur unterstützen möchten, dann verzichten Sie auf saure Nahrungsmittel wie Kaffee, Süßigkeiten, Wurst etc. und greifen stattdessen zu basenbildenden Lebensmitteln wie Spinat, Rucola, Brokkoli und Vollkornprodukte. Lassen Sie Alkohol, Nikotin und Fertiggerichte komplett weg.

Um die Ausscheidung der Giftstoffe zu begünstigen, trinken Sie ausreichend Flüssigkeit. Dies kann Leitungswasser sein oder idealerweise sogenannte entschlackende und basische Tees wie beispielsweise Brennnessel, Ingwer, Fenchel, Kümmel, Melisse, Brombeerblätter und Gänsefingerkraut. Zudem macht es Sinn, auch andere Teesorten wie beispielsweise Schafgarbe im Rahmen von Entschlackungskuren einzusetzen, weil diese Kräuter aufgrund ihrer krampflösenden Wirkung auf den Verdauungstrakt seit langem geschätzt werden. Da auch die Haut als Entgiftungsorgan fungiert, ist es möglich, mit Saunabesuchen, sportlichen Aktivitäten sowie trockenen Massagen und Basenbädern die Entgiftung des Körpers anzukurbeln.